Contentmarketing für Ärzte

Wie Praxen, MVZs und Kliniken von guten Inhalten profitieren können

Zugegeben, der Satz “Content ist King” ist nicht wirklich neu. Doch noch immer haben nur wenige Ärzte eine passende Contentstrategie für die eigene Praxis oder Klinik und verschenken dadurch gute Positionen in der Suchmaschine an den Wettbewerb. In diesem Blogartikel gehen wir auf Ansätze ein, die Ihnen dabei helfen können, die richtige Contentstrategie zu finden.

Welcher Content ist gefragt?

Bauen Sie Ihre Leistungsseiten auf:

Im ersten Schritt ist es wichtig, dass Sie Ihre Leistungsseiten ausbauen. Viele Ärzte und Kliniken beschränken sich auf die bloße Auflistung von angebotenen Leistungen. Doch viele Patienten kennen die Bedeutung von Fachbegriffen nicht oder nur sehr ungenau. Einzelne Unterseiten, auf denen Behandlungsabläufe und Besonderheiten erklärt werden, helfen den Patienten, sich besser zurecht zu finden. Einzelne Seiten lassen sich außerdem leichter für die Suchmaschine optimieren, da hier das Thema eindeutig festgelegt ist und Sie so zum Beispiel im Snippet (der Textvorschau bei Google) gezielt die passenden Informationen anbieten können.

Halten Sie Ihre Patienten in einem Blog auf dem Laufenden

Der häufigste Satz, den wir hören, wenn wir einen Blog/ Newsbereich für die Website vorschlagen, lautet: “Wir haben nichts, worüber wir schreiben können.”. Das stimmt aber natürlich nicht. Geänderte Öffnungszeiten, Spezialangebote wie Beratungsstunden, Hinweise zu neuen Ärzten oder Veranstaltungshinweise sind nur ein paar der offensichtlicheren Beispiele.

Zusätzlich eignet sich ein Blog hervorragend, um Plätze in der Suchmaschine zu gewinnen. Durch nützliche Tipps, zusätzliche Erläuterungen von Gesundheitsthemen oder auch Warnungen wie im Fall der Corona-Epidemie können Sie Ihre Patienten gezielt auf Themen lenken, die Ihnen wichtig sind. Sollten Blogthemen besonders viel Traffic durch die Google-Suche erhalten, kann man im nächsten Schritt darüber nachdenken, aus dem Blogartikel eine Landingpage zu machen.

Ein Glossar

Natürlich, Sie kennen alle Fachbegriffe, speziellen Geräte und Abkürzungen. Allerdings sollten Sie nicht Ihre Patienten vergessen. Je nach Befund und Symptomen werden viele von ihnen mit Informationen und Fachbegriffen überflutet. Ein gut strukturiertes Glossar kann hier Abhilfe schaffen. Werden die Seiten mit zusätzlichen Informationen angereichert und optisch ansprechend dargestellt, sind auch Rankinggewinne bei Google möglich. Allerdings sollte die primäre Motivation die Unterstützung des Patienten sein. Ein zusätzlicher Nebeneffekt kann sein, dass gute Erklärungen von anderen Seiten zitiert und verlinkt werden.

Fachpublikationen

Fachpublikationen sind sicherlich die Königsdisziplin im Contentmarketing. Durch die richtige Streuung von Studien, Forschung und anderen Fachbeiträgen kann ganz gezielt das Marketing angekurbelt werden. Zudem werden diese Veröffentlichungen besonders häufig zitiert und verlinkt. Das bringt neben der fachlichen Reputation auch Vorteile in der Suchmaschine. Allerdings ist die Erstellung extrem zeitintensiv.

Worauf sollte man beim Contentmarketing achten?

Wichtig ist immer, dass der produzierte Content mit den gesetzten Zielen übereinstimmt. Sobald alle Leistungsseiten umfänglich abgeschlossen sind, sollte daher der nächste Schritt in Richtung Blogcontent gehen, beziehungsweise die Produktion des Blogcontents bereits parallel angeschoben werden. Blogcontent ist von den genannten Contenttypen der vermutlich zugänglichste für Unternehmen, die grade erst in das Thema Contentmarketing einsteigen. Direktes Feedback von Nutzern zum Content kann außerdem dabei helfen, die Zielgruppe besser kennenzulernen.

Zusätzlich sollte der produzierte Content zum Unternehmen und gegebenenfalls auch zu den einzelnen Akteuren passen. Wer sich mit Fachpublikationen, kombiniert mit einer aussagekräftigen Socialmediakampagne, auch außerhalb der eigentlichen Zielgruppe als Experte positionieren kann, erzielt dadurch auch direkte Vorteile für das Unternehmen. Durch die Pflege eigener Accounts und dem Aufbau einer Community kann dies dann nachhaltig ausgebaut werden.

Fazit:

Im Contentmarketing liegt für viele Praxen, MVZs und Kliniken ungeahntes Potenzial. Allerdings kommt es, wie so oft, auf die richtige Planung und Umsetzung an. Oft scheitern Contentprojekte an zu hohen Ambitionen oder weil das Thema zu schnell fallen gelassen wird, wenn sich nicht sofort Erfolg einstellt. Wer allerdings am Ball bleibt und auf das Feedback der Zielgruppe hört, kann hier mit vergleichsweise wenig Aufwand tolle Ergebnisse erzielen.

Fragen zum Thema Contentmarketing? Sprechen Sie uns an!

BONUS: Content nicht veralten lassen 

Wer seine Informationen auf der Website nicht regelmäßig aktualisiert, läuft Gefahr, dass Patienten durch veraltete Beschreibungen und Präsentationen abgeschreckt werden. Dass akute Neuerungen, z. B. bei der Beschreibung der verwendeten Geräte oder von Behandlungsabläufen, sofort aktualisiert werden sollten, versteht sich von selbst. 

Allerdings ändern sich viele Dinge auch schleichend und man ist nach 2 Jahren plötzlich überrascht, wie schlecht ein Text gealtert istDaher ist es wichtig, selbst nach einem Launch oder Relaunch bereits einen konkreten Redaktionsplan für die Überarbeitung der Inhalte zu erstellen. Dadurch unterziehen Sie Ihre Texte einer regelmäßigen Revision, können unter Umständen fehlende Keywords ergänzen und geben so dem Nutzer und der Suchmaschine das wichtige Signal, dass Sie Ihre Texte auf einem aktuellen Stand halten. 

 

 

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